Der Friedenspark von Hiroshima: Ein respektvoller Besuch
Der Friedenspark von Hiroshima ist ein Ort des Gedenkens an die Opfer des Atombombenabwurfs vom 6. August 1945 und ein bleibender Aufruf zum Frieden. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, ihn mit Bedacht zu besuchen – die Atombombenkuppel, den Kenotaph, das Museum und die Denkmäler – mit den bestbewerteten geführten Touren, um Ihr Verständnis zu vertiefen.
Auf einen Blick
- 1Friedenspark & Kenotaph
- 2Atombombenkuppel (Genbaku-Kuppel)
- 3Friedensmuseum
- 4Kinderfriedensdenkmal
Friedenspark und Kenotaph
Angelegt auf einem Gelände, das einst das Herz der Stadt bildete, ist der Friedenspark eine weite, stille Fläche aus Rasen, Bäumen und Denkmälern. In seiner Mitte bewahrt der Kenotaph die Namen der Verstorbenen und ist so ausgerichtet, dass der Blick zur Flamme des Friedens und zur dahinterliegenden Atombombenkuppel gelenkt wird. Viele Besucher halten hier zuerst inne und legen eine Schweigeminute ein, bevor sie das weitläufige Gelände erkunden.
Die Atombombenkuppel
Die skelettartigen Überreste der ehemaligen Industrie- und Handelskammer, die nahezu direkt unter der Explosion stehen blieben, sind genau so erhalten, wie sie waren. Heute UNESCO-Weltkulturerbe, ist die Atombombenkuppel die eindringlichste Mahnung an jenen Morgen. Am besten betrachtet man sie in Ruhe vom gegenüberliegenden Flussufer, wo die Ruine und die wiederaufgebaute Stadt Seite an Seite als Zeugnis von Verlust und Wiedererstehen stehen.
Das Friedensmuseum
Das Friedensmuseum erzählt die menschliche Geschichte des Bombenabwurfs anhand persönlicher Gegenstände, Fotografien und Zeugnisse Überlebender. Es ist ein ergreifendes, zutiefst bewegendes Erlebnis, das Zeit und Nachdenken statt Eile verlangt. Planen Sie mindestens eine Stunde ein und erwägen Sie einen Besuch am späten Tag, wenn der Park ruhiger ist. Ein Reiseführer kann Zusammenhänge vermitteln und Fragen mit dem Feingefühl beantworten, das dieses Thema verdient.
Der Besuch mit einem Reiseführer
Ein kundiger einheimischer Reiseführer bringt Klarheit und Mitgefühl in einen Besuch und verbindet das Kinderfriedensdenkmal, die Flamme des Friedens und das Museum zu einer stimmigen Geschichte des Gedenkens und der Hoffnung. Wander- und gemächliche Radtouren durchqueren den Park in respektvollem Tempo und lassen Raum für stille Momente. Wer im Voraus bucht, sichert sich einen lizenzierten englischsprachigen Reiseführer, besonders im Sommer rund um die Gedenkfeiern am 6. August.
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